Ich wähle die Liebe · 07. Mai 2021
Liebe ist eine Entscheidung, die ich jeden Tag aufs Neue treffen kann. Nicht nur jeden Tag, sondern jede Stunde, jeden Moment. Es bedeutet, ja zu sagen zu dem, was ist, mich dem hinzugeben, was mir das Leben gerade zeigen will. Mich für die Liebe zu entscheiden heisst, ein inneres (und auch äusseres) Lächeln aufzusetzen und für die Bilder zu danken, die mir der Spiegel Leben zeigt. Es geht darum, ja zu sagen, zu allem, was in mir ist und es liebevoll in mein Herz zu nehmen als ein Teil von...
Ich wähle die Liebe · 29. April 2021
Fett und träge hockt das „Warten“ mitten im Wort wie ein Kuckuck in einem fremden Nest und hält uns davon ab, auf unsere Mitmenschen zuzugehen. Erwartungen sind die Distanz, die wir zwischen uns und anderen Menschen aufbauen. Wir warten darauf, dass sie uns glücklich machen, unsere Bedürfnisse erraten und erfüllen, dass sie spüren, wie es uns gerade geht und was wir brauchen. Wir wünschen uns oft, dass andere uns sagen, was gut für uns ist und dass sie dafür sorgen, dass es uns gut...
Ich wähle die Liebe · 29. April 2021
Um in der Liebe zu sein, brauchen wir uns nur auf das Gute zu konzentrieren. Nicht wahr? In spirituellen Kreisen heisst es oft, dass wir das Negative verstärken, wenn wir ihm Aufmerksamkeit und damit Energie geben. Schlechte Gefühle werden lieber verdrängt. Wir wollen sie nicht haben. Wir wollen in der Liebe sein. Sogenannte negative Gefühle wie Angst, Trauer, Wut, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Scham, Ekel usw. verbinden wir in der Regel nicht mit dem Wort Liebe. Wir neigen dazu, solche...
Ich wähle die Liebe · 29. April 2021
Lass deine Angst nicht über deine Liebe siegen. Erlaube nicht, dass sie die Türen schliesst zum Leben und Verbundensein. Hör' ihr nicht zu, wenn sie dir feige Worte flüstert, wie: ja aber, wenn nur und ich kann nicht. Lass deine Angst nicht über deine Liebe siegen. Stell' dich ihr mutig in den Weg und schau' ihr in die Augen, bis sie ihr Innerstes dir zeigt. Lass deine Angst nicht über deine Liebe siegen. Hol' sie dir in dein Herz hinein und schenk’ ihr deine Ehrlichkeit. Lass deine...
Ich wähle die Liebe · 29. April 2021
Immer wieder lese ich, wir sollen nicht bewerten und nicht urteilen und sogar, dass es unser Ziel sein soll, ganz wertfrei zu leben. Ich sehe das anders und weshalb, möchte ich euch hier erklären. Mein höchster Wert ist die Liebe. Sie ist mein Massstab, an dem ich mein Verhalten, mein Denken und Fühlen ausrichte. Darin übe ich mich jeden Tag. Die Liebe dient dem Leben und das findet sich in allem Natürlichen, also der Natur. Die Liebe zeigt sich in der Freude, im Mitgefühl, in der...
Ich wähle die Liebe · 06. April 2021
Das Leben siegt immer. Das zeigt uns der Frühling jedes Jahr mit voller Kraft und Freude. Es ist ansteckend, dieses Leben. Es berührt uns tief im Innern und weckt uns aus dem Winterschlaf. Es ist die Natur, die uns beflügelt. Das Zwitschern der Vögel, die wärmeren Temperaturen, das zarte Sprossen des Grüns, die ersten Blumen, die Aussicht auf Sonne und Wärme und aufs Draussen sein. Nach dem langen Winter, dem Ausharren und der stillen Vorbereitung bricht das Leben endlich durch, und...
Ich wähle die Liebe · 26. April 2020
Was haben Liebe und Aggression miteinander zu schaffen? Schliesst das eine nicht das andere aus? Aggression ist doch Gewalt, oder etwa nicht? Das dachte ich bis vor kurzem auch noch. Heute sehe ich das etwas differenzierter. Aggression ist eine Urkraft, es ist die Kraft, die etwas vorantreibt, die Kraft, die im Frühling die Knospen zum Austreiben und sich Öffnen bringt. Vielleicht auch dieselbe Kraft, die ein zartes Pflänzchen durch Asphalt stösst. Aggression ist also ein Motor, ein...
über mein Schreiben · 04. Juni 2018
Ich erlebe es immer wieder: beim Schreiben gilt es, auf den richtigen Moment warten zu können. Ja, da spitzt die Disziplin gleich die Ohren, zieht die Augenbrauen hoch und bangt um ihren ohnehin schon wackeligen Job bei mir. Sie darf bleiben. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn sie sich öfter in den Vordergrund drängen würde. Aber diese Hingabe an den richtigen Moment, dieses Vertrauen, dass plötzlich, wenn die Zeit reif ist, die Worte aus mir herauspurzeln, die sich bis dahin vor dem vor...
über mein Schreiben · 18. März 2018
Sonntag. Es schneit. Nicht nur draussen, auch in meinem Kopf. Er fühlt sich noch etwas wuschig an und es summt im Hirn. Ausserdem tut mir die rechte Schulter weh, ich habe offensichtlich blöd darauf gelegen beim Schlafen. Eine unbekannte Kraft dreht mir immer wieder den Kopf vom Bildschirm weg, hin zum Fenster, damit ich den Schneeflocken auf ihrem Tanz Richtung Boden zusehe. Dabei sollte ich doch schreiben! Ich wollte doch dieses Wochenende nutzen, um am dritten Kapitel des dritten Teils...
über mein Schreiben · 06. Januar 2018
Über Weihnachten und den Jahreswechsel hat es mich aus meiner Geschichte hinaus geschleudert. Ich habe kaum Zeit gefunden zu schreiben, oder vielleicht müsste ich ehrlicherweise sagen, keine Muse. Denn Zeit hatte ich zwar, aber Besuch und dann kann ich mich eben nicht so gut ausklinken. Das liegt aber an mir, nicht am Besuch. Oder vielleicht an beiden ein bisschen. Wie dem auch sei, das war nur das Eine. Das andere war, dass mir das ganze Marketingzeugs zuviel wurde. Es ist Winter, dunkel und...

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