Seit 2018 schreibe ich (fast) jeden Monat einen Text für das

Online-Magazin von Julia Onken. Schau doch mal dort hinein, wenn du Lust hast. 

 

Hier findest du jeweils den neuesten Artikel. (einfach hinunterscrollen, bis zu meinem Artikel)  

https://www.julia-onken.ch/d/online-magazin/

 

Und hier findest du alle Artikel seit 2018.

https://www.julia-onken.ch/d/magazinbeitraege/benita-batliner.php 

 

Es gibt aber nicht nur was zu lesen, sondern auch zwei vertonte Geschichten von mir. 

 

"Das Licht der Menschlichkeit"

https://www.youtube.com/watch?v=c6YCKIw96rA&t=6s

 

"Dreizehn Engel"

 https://www.youtube.com/watch?v=9rSPzUr-vmc&t=2s

 

Ich wünsche dir viel Freude beim Stöbern, Lesen und Hören.

 


Grad wenn du denkst du brauchst nichts mehr im Leben

es hat dir alles schon gegeben

und dir ist rundum wohl

bist dir dein eigner Ruhepol

kommt dieser eine Mensch

und du fühlst gleich, es stimmt

dass ihr gemeinsam schwingt

und du gehst langsam auf ihn zu

bewahrst dir deine innere Ruh'

es ist nicht himmeljauchzend und tut weh

es ist ein stiller, tiefer See

du nimmst den andern an der Hand

webst mit Blicken dieses Band

und sagst: wie wär's, wenn ich jetzt bliebe

denn ich glaube, es ist Liebe

(Benita Batliner)


 

So wie du bist

so bist du

ganz du

ganz

und ich

will dich berühren

behutsam

so wie du bist

(Benita Batliner)


Augen zu

ins Herz hin hören

tausend Gedanken stören

und dann bist du

und füllst den Raum

in mir

bin nur im Traum

bei dir

(Benita Batliner)


 

 

Ich war du

du warst ich

hieltst mich

umfangen

mit Krallenzangen

 

jetzt bin ich frei

mich zu bewegen

weg von dir

hin zu mir

(Benita Batliner)


 

 

Die Orte wo wir waren

der Wind singt leis' in meinen Haaren

du flüsterst den Refrain

ich liebe dich

durch Zeit und Leben

und manchmal reicht ein Augenblick

einander zu erlösen

im Sternenlicht

 

(Benita Batliner)


 

 

Wenn das Müssen schweigt

und das Sollen verstummt

wenn das Wollen sich legt

und das Sehnen vergeht

wenn das Ferne ins Nahe fliesst

sich das Morgen dem Gestern verschliesst

dann öffnest du dein Fenster weit

Zeit

(Benita Batliner)

 

 


Herbst

 

Ein Vogel zwitschert

die Katze nicht

der Herbst erstrahlt

in goldnem Licht

 

Füsse rascheln durch Blätter

die Katze wird fetter

Ich schau vom Balkon in die Ferne

hier sitze ich gerne

 

(Benita Batliner)


 

Wenn mich die Sehnsucht plagt

die Einsamkeit an meiner Freude nagt

kehre ich heim zu mir

ich schliesse meine Augen

atme

mich in die Stille ein

bis alle Wogen

zu einem Spiegel sich ertränken

tief unten

in der Geborgenheit

berühre ich dich

und lächle

 

(Benita Batliner)


 

Abschied

 

Einmal noch will ich sanft dein Herz berühren

einmal noch leise die Vernunft verführen

dass sie kurz schweige

und Liebe mir die Bilder zeige

die uns als Wunder kurz verband

dann löse ich langsam meine Hand

und lass dich fliegen

weit und hoch zu neuen Siegen

 

(Benita Batliner)


Komm Schmerz

verweile

ruh' dich ein wenig aus

zu lange liess ich dich 

im Regen stehen

Setz dich

Trink eine Tasse Tee mit mir

Dann streichle sanft ich

über deine klammen Hände

und wärme sie mit meiner Zärtlichkeit

sei du mein Freund

Zwillingsbruder

gemeinsam wollen wir den

Blick nun senken

in dunkle Seelentiefen

wo du mir Spiegel meiner Freude bist.

 

(Benita Batliner)


 

Es gibt nichts zu bedauern

alles war richtig

alles war wichtig

auf meinem Weg

hätte ich nicht erfahren

was ich durchgelebt

wer hätte mir sonst dieses Netz gewebt

das mich nun fest hält

in dieser Welt

das es mir ermöglicht

zu verstehen

in den Schuhen des Nächsten zu gehen

ihn zu umarmen

mit sehendem Herzen

 

(Benita Batliner)


Freiheit

 

Ich nehme mir die Freiheit

meine Grenzen zu wahren

gegen Menschen

die mir nicht wohl wollen

als strammes Nein

steh' ich vor ihnen

ich nehme mir die Freiheit

auch einmal laut zu sein

und launisch

wie die Jahreszeiten

wundervoll unvollkommen

kantig und bunt

nicht nur Fassade

auch Hintergrund

ich nehme mir die Freiheit

ich zu sein

(Benita Batliner)

Hier kannst du die vertonte Version hören.

https://www.youtube.com/watch?v=ZX7VJdjO9Og&t=7s


Sein

 

Durch das Blau des Himmels schweben

ins Grün sinken

mich im Rauschen des Windes auflösen

in der Sonne dösen

im Trommelwirbel der Stille tanzen

bis auf die Wipfel der Bäume

fallen in erwachende Träume

ein Lächeln im Bauch.

(Benita Batliner)

 


Mach dir die Welt weit

sei bereit

für neue Horizonte

reiss die Schubladen

aus den Schränken

und wirf sie aufs Feuer

der Liebe

Mach dir die Welt weit

sei bereit

dem Du die Hand zu reichen

pflücke das Leben jeden Tag

wie eine Blume

Mach dir die Welt weit

sei bereit

den Rost der Jahre abzukratzen

leg' neue Farben auf dein Herz

und strahle

Sei bereit

(Benita Batliner)

 


 

Du

zauberst mir tausend Lächeln

ins Gesicht

öffnest die Fenster

meiner Seele

reisst

die letzten Mauern ein

Du reichst mir deine Hände

ich lege mein Herz 

hinein.

 

(Benita Batliner)


Freude

 

Keine aufgesetzte Zipfelmütze

der tiefe See im Innern

gespeist aus der Quelle

der immerwährenden Liebe

kein Strohfeuer

sondern andauerndes Leuchten

Ausdruck der Liebe Gottes

das Lachen des Herzens

das Jubeln der Zellen

die Dankbarkeit der Seele

Ankommen im Sein

(Benita Batliner)


Die oben stehenden Gedichte dürfen gerne, aber nur mit Quellenangabe (Name der Autorin) anderweitig verwendet werden.

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